Fachthemen

Die Rückmeldungen der Verarbeiter*innen zeigen insgesamt stabile Rahmenbedingungen für den Schweizer Demeter-Getreideanbau. Für die Ernte 2027 können die meisten Kulturen im bisherigen Umfang weitergeführt werden. Zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen insbesondere beim Weizen und Ur-Dinkel.

Abnehmer von Demeter-Brotgetreide 2026
  • GMSA: Annahme in Zollbrück bis Ende 2026. Ab 2027 ist die Getreideannahme neu in Granges-Marnand, Wigoltingen und Goldach. Weitere Standorte werden geprüft.
  • Lindmühle: Annahme an den Standorten Mittelthurgau Märstetten, Hüntwangen und Birmenstorf.
  • Biofarm: Annahme von Demeter-Weizen bei Landi Aare in Worb sowie bei der Getreide Mittelthurgau AG in Märstetten.
Annahmebedingungen Demeter-Brotgetreide 2026
KulturEmpfehlungen und Vermarktung
Demeter-Preiszuschläge auf der Basis der Übernahmebedingungen und Richtpreise Bio Suisse
WeizenZuschläge von CHF 10/dt bei Lindmühle, GMSA und Biofarm.
DinkelAnbauflächen und Sorten grundsätzlich beibehalten. Zuschlag bei der Lindmühle: CHF 5/dt. Zuschlag bei der GMSA: CHF 10/dt.
Ur-DinkelZuschlag bei der Lindmühle: CHF 5/dt plus IG-Dinkel-Prämie (CHF 11.50, entspricht Ernte 26). Anmeldung bei der IG Dinkel erforderlich.
Zuschlag bei der GMSA: CHF 10/dt
RoggenStabile Vermarktung.
Zuschläge: Lindmühle CHF 5/dt, GMSA CHF 10/dt.
Ausblick 2027

Grundsätzlich gilt: Interessierte Produzent*innen von Demeter-Getreide sollen sich direkt bei den Abnehmenden melden und die aktuellen Übernahmemöglichkeiten klären. Mit Annahmestellen in der Region vorgängig entsprechende Anbauverträge abschliessen.

GMSA: Der Standort Zollbrück wird 2027 geschlossen. Die Getreideannahme wird neu an den Standorten Granges-Marnand, Wigoltingen und Goldach stattfinden

Lindmühle: Zusätzlicher Bedarf von rund 50 Tonnen Demeter-Ur-Dinkel bei der Lindmühle. Grundsätzlich wird Demeter-Roggen gesucht.

Biofarm: Sucht in der Region Bern noch Produzent*innen von Demeter-Weizen