FachthemenVerein
Update vom 31. August 2026
Verschiedene Angebote können Ihnen bei der Bewältigung der Futterknappheit helfen. Hier ein Überblick:
Praktische Empfehlungen

AGFF, HAFL, FiBL und Bio Suisse haben gemeinsam ein Merkblatt mit praxisnahen Empfehlungen erarbeitet. Darin finden Sie Tipps und Anleitungen zu anbautechnischen Massnahmen, die Sie in den kommenden Wochen auf Ihren Betrieben umsetzen können. Das Merkblatt ist auf bioaktuell.ch verfügbar.

Futtermittelhändler

Hier finden Sie eine Liste der Futtermittelhändler.

Unterstützung in schwierigen Situationen

Psychische Belastungen in Krisenzeiten müssen nicht alleine bewältigt werden. Unterstützung bieten das Bäuerliche Sorgentelefon und die Dargebotene Hand.

Meldung vom 11. August 2026

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit hat Demeter Schweiz entschieden, den Raufutterzukauf vorübergehend weiter zu lockern.

Neu ist auch der Zukauf von nicht biologischem Raufutter im Umfang von maximal 10 % des Jahresfutterbedarfs erlaubt.

Die Obergrenze für den gesamten Futterzukauf bleibt bei maximal 50 % des Jahresfutterbedarfs. Davon dürfen höchstens 10 % nicht biologisches Raufutter sein; die restlichen 40 % müssen Bio-Futter (Demeter, Knospe, CH-Bio oder EU-Bio) sein. Demeter- und Knospe-Futter haben weiterhin Vorrang.

Für einen Demeter- oder Knospe-Futterzukauf ist eine Ausnahmebewilligung bei Demeter erforderlich:

Für den Zukauf von EU-Bio und nicht biologischem Futter ist nur eine Ausnahmebewilligung bei bio.inspecta erforderlich:

Demeter Schweiz beurteilt die Situation laufend und informiert, falls weitere Anpassungen notwendig werden.