Armin Capaul, der Vater der Hornkuhinitiative, nach Bekanntwerden des Abstimmungsresultats: “Ich gehe nun in den Stall und werde mich bei den Kühen entschuldigen.“ Bild: Esther Michel

… – aber es reichte nicht.

Am Wochenende vom 25. November wurde über die Hornkuh-Initiative abgestimmt, die verlangte, dass Bauern, deren Kühe und Ziegen die Hörner behalten dürfen, vom Staat entschädigt werden.

45.3 % (oder 1’145’099 Ja-Stimmen) der Abstimmenden haben begeistert und in Sorge um das Wohl der Kühe und Ziegen ja gesagt –damit wurde die Hornkuh-Initiative abgelehnt. Dank der Initiative hat eine Sensibilisierung auf das Thema stattgefunden. Jeder Konsument weiss jetzt, dass es sich beim Horn um ein durchblutetes, warmes Organ handelt, das vielerlei Funktionen erfüllt, von denen man schon einige kennt, aber noch längst nicht alle.

Trotz Niederlage: Das knappe Nein ist ein deutliches Ja zu Hornkühen!

Ein Anliegen der biodynamischen Landwirtschaft ist die Erhaltung der genetischen Vielfalt. Die biodynamischen Bauern setzen sich tagtäglich für unversehrte, wesensgerecht gehaltene Tiere ein. Demeter-Milchkühe und Ziegen haben Hörner.

siehe auch: Kühe würden Hörner tragen