Schonendste Verarbeitung für beste Qualität

verarbeiter-796x796Durch die Verarbeitung sollen Demeter-Produkte ihre Qualität behalten und in ihrem Charakter gefördert werden. Die Verarbeitung wird als ein Veredlungsprozess verstanden, der höchste Achtsamkeit verdient. Deshalb regelt Demeter die Verarbeitung strenger als die anderen Ökolabel. Damit die hohe Qualität der Agrarprodukte auch beim Konsumenten ankommt!

In der Verarbeitung sind keine Homogenisierung, Sterilisation und UHT-Behandlung bei Milch und Milchprodukten erlaubt, kein Zusatz von Milchpulver in Joghurts. Zugelassen sind nur einige wenige Hilfsstoffe.

Das Salz beispielsweise enthält weder Jod, Fluor oder Rieselhilfsmitte. Beim Brotbacken verzichtet der Bäcker auf Hilfsstoffe wie Vitamin C , die Heissextrusion bei Getreideprodukten ist nicht zugelassen und ausschliesslich phosphatfreie Backtriebmittel bringen das Gebäck zur wahren Grösse.

Dem Fleisch darf kein Nitritpökelsalz zugefügt werden. Mikrowellenbehandlung und Bestrahlung zur Haltbarmachung sucht man im Verarbeitungsprozess von Demeter-Produkten vergeblich.

Flugimporte sind nur in Ausnahmefällen möglich und frühes Erwärmen der Gewächshäuser wird in der Schweiz generell unterlassen.

Die Richtlinien für wesensgemässe Bienenhaltung schreiben Naturwabenbau, Königinnenvermehurng aus dem eigenen Volk vor, zudem werden die Bienen nicht mit Zucker gefüttert und beim Schleudern wird die natürliche Temperatur des Bienenstocks von 35° nie überschritten.

Vitalqualität

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Die Demeterbewegung versteht unter Vitalqualität die bildenden und gestaltenden Lebensprozesse. Diese können in den landwirtschaftlichen Produkten je nach Anbausystem mehr oder weniger stark ausgeprägt sein. Die bildschaffende Forschung belegt dies eindrücklich. Je stärker ausgeprägt die Vitalqualität, umso höher die Ernährungsqualität für den Menschen.

Der ökologische Landbau fasst die Landwirtschaft als Lebenszusammenhang auf. Grundsätzlich denkt und handelt der Mensch im Sinne des biologischen Ganzen. Der biologisch-dynamischen Landwirtschaft gelingt es, dank den biodynamischen Präparaten und dem Einbezug des Mondes und der Planeten Produkte mit hoher Vitalqualität zu erzeugen.

Sichtbar wird diese dank der bildschaffenden Methode:

Forschungsinstitut für Vitalqualität – http://www.fiv.ch

Ernährungsstudie

Wie wirkt die Lebensmittelqualiät? Oder: Warum ziehen Ratten, wenn sie frei wählen können, biologisch angebautes Futter konventionellem vor – und bleiben dabei samt Nachkommen gesünder und länger am Leben?

Dieser Frage ging der Forschungsring in Darmstadt nach und führte im Jahr 2003 die weltweit erste Ernährungsstudie mit Demeter-Produkten in einem Kloster im Schwarzwald durch. Bereits nach 4 Wochen Ernährung mit Demeter-Produkten zeigten sich bei den Probandinnen (Nonnen) folgende Veränderungen:

  • Verbesserung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens: „Ich habe mich wacher gefühlt“; „Ich habe festgestellt, das ich kaum Kopfweh hatte“
  • Absenkung des Blutdrucks
  • Immunstatus, der auf geringeren Stress hindeutet
  • Harmonisierung eines zu sauren oder basischen pH-Wertes im Darm
  • Geringere Kalorienaufnahme

Demeter sagt „Nein“ zur Gentechnik

Pflanzen die Fähigkeiten besitzen, sich an verändernde Umweltbedingungen anzupassen. Dafür nutzen sie neben der ihnen innewohnenden Plastizität auch die genetische Vielfalt des gesamten Bestandes/der Population.
Die Gentechnik jedoch verändert Erbinformationen, ohne sich der Tragweite dieser Eingriffe klar zu sein. Sie greift in das Pflanzenwesen ein und verändert seine Eigenart. Die Pflanzen werden dadurch oft geschwächt und anfällig für Krankheiten. Noch bedrohlicher ist der Verlust der genetischen Vielfalt, weil biotechnologische Verfahren auf wenige Ausgangssorten zurückgreifen. Damit geht Fähigkeit verloren, mit Klima und Standort aktiv umzugehen. Laborpflanzen sind deshalb auf eine entsprechende „Laborumwelt“ mit Kunstdünger und Pflanzenschutzmitteln angewiesen.
Statt der gentechnischen Veränderung der Pflanzen sind Züchtungsmethoden angesagt, welche die Pflanzen in ihrer Einzigartigkeit und Würde respektieren und fördern.

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